8.9.15

Unterwegs

In der Bahn. Rasend schnell wechseln sich mitunter die vorbeifliegenden Landschaften, Gebäude, entgegenkommenden Züge ab. Vergänglichkeit in ihrer knappsten Form. (Digitalfotografie, 2015)


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31.8.15

Wieder Malerei

Nach mehr als vier Jahren des Innehaltens war nun definitiv der richtige, der notwendige Augenblick da, um wieder zu malen. Ich hatte es stets gefühlt und auf Nachfrage auch gesagt, dass es einfach ein längeres Nachdenken, Sammeln, Beschäftigen mit Anderem sein würde, aber niemals ein Verzicht auf Dauer. Denn die Malerei ist für mich von existenzieller, elementarer Bedeutung, und genau das wird sie auch bleiben - existenziell.

Die Arbeiten stammen teilweise aus dem kürzlich im Sauerland verbrachten Urlaub und drehen sich vordergründig um Themen der griechischen Mythologie - Odyssee und Metamorphosen. Formal knüpfen sie an die Zeichnungen seit 2006 an, allerdings erweitert um das Element der Farbe.


Wo Philemon und Baucis weilen  |  2015  |  21 x 30,5 cm
Zaubergarten III  |  2015  |  21 x 30,5 cm














Zaubergarten IV  |  2015  |  21 x 30,5 cm
Odysseus' Heimkehr nach Ithaka  |  2015  |  21 x 30,5 cm














Odysseus strandet bei Kalypso  |  2015  |  36 x 48 cm
Faun und Nymphe  |  2015  |  36 x 48 cm

23.7.15

micro art

Wenn wir die Dinge genügend klein machen, entziehen sie sich unserer alltäglichen visuellen Wahrnehmung. Wir können so kleine Formen erschaffen, dass ein Haar im Vergleich dazu wie ein dicker Baumstamm über Perlenketten wirkt. Solche und noch kleinere Strukturen baue ich als Wissenschaftler - dabei eröffnet sich eine höchst seltsame und gleichsam ästhetische Welt. Zur Verdeutlichung der Dimensionen: Alle hier gezeigten Formen wären, würde man ein einzelnes Haar (Dicke 0,05 mm bzw. 50 Mikrometer) darüber legen, jeweils gänzlich verdeckt. (Rasterelektronenmikroskop-Aufnahmen: Karlsruher Institut für Technologie / Institut für Mikrostrukturtechnik)


Bruchkante dünner Stege, ca. 40 Mikrometer hoch


Bruchkante dünner Stege, ca. 40 Mikrometer hoch














Höhen und Täler, 1 Mikrometer hoch
Höhen und Täler, 1 Mikrometer hoch













7.7.15

airplane negatives - negative airplanes


Meine bisher größten Objekte sind bis zu 3,5 Meter groß, hängen von der Decke und drehen sich bisweilen sanft um die eigene Achse. Das Flugzeug als ambivalentes Symbol für Menschheitstraum, Hybris, Freiheit, Zerstörung. Frappierend auch die Analogie zur Kreuzesform. Die Farbumkehrung unterstreicht diese - auch ästhetische - Ambivalenz. Alle Objekte als Positive gibt es hier.














































































26.6.15

Waggons


Eisenbahn. Räder rattern über die Schwellen, tausende Tonnen Stahl. Lange Güterzüge fahren kreischend vorbei - offene Wagen, gedeckte Wagen, Kesselwagen. Doch was, wenn die Waggons gar nicht echt sind? Kein Stahl, sondern nur dünnes Blech? Original >> Modell >> Fotografie >> Malerei: eine Kette von Transformationsprozessen führt mich zu folgenden Ergebnissen.


Wagen III  |  2010  |  30x40 cm  |  Fotoübermalung
Wagen V  |  2010  |  30x40 cm  |  Fotoübermalung














Wagen VI  |  2010  |  30x40 cm  |  Fotoübermalung
Wagen IV  |  2010  |  30x40 cm  |  Fotoübermalung














Lok I  |  2010  |  30x40 cm  |  Fotoübermalung
Lok II  |  2010  |  30x40 cm  |  Fotoübermalung

17.6.15

tower town - Turmstadt


Turmwald - so hieß bereits 2006 ein großes Triptychon von mir. Und in einen regelrechten Wald aus Türmen scheint auch die große Installation "Turmstadt" aus Legosteinen auszuwachsen, seit ich 2011 mit diesem Mammutprojekt begann. Beschränkt allein durch die Raumhöhe, haben die filigranen Türme in ihrer Anzahl und Mannigfaltigkeit stetig zugenommen - die aktuelle Zahl beträgt etwa 20. Das gesamte Projekt ist hier zu sehen. (Fotos: David Groschwitz)




































10.6.15

Dreamscapes


Zeit für Malerei: Landschaft im Werden. Noch ist nichts festgelegt, die leere Fläche eine potenziell unendliche Anzahl von Möglichkeiten. Was sich materialisieren mag, weiß ich oft selbst nicht - nur dass es Landschaft wird, steht fest. Landschaft im weitesten Sinne: als fortwährende, dynamische Folge von Umformungsprozessen, als kontinuierlicher Transformationsprozess selbst. Mehr hier.


Landschaft im Werden II  |  80 x 100 cm
Landschaft gedacht  |  70 x 100 cm


Thunersee  |  30 x 60 cm
Bergwolken III  |  40 x 80 cm











Landschaft im Werden XI  |  100 x 140 cm
Ithaka II (Auschnitt)  |  50 x 100 cm


4.6.15

distant worlds

Aus dem Dunkeln schimmern farbige Kreise. Gleich Planetenscheiben leuchten sie fremd und irritierend vor dem schwarzen Hintergrund. In Wahrheit dünne Scheiben aus Silizium, 10 cm im Durchmesser: Readymades geborgen aus dem Ausschuss eines Forschungs-Reinraums - meines täglichen Arbeitsplatzes. Auch eine ferne Welt, gewissermaßen. Mehr Scheiben gibt es hier.


distant world 01
distant world 02
















distant world 03
distant world 04