23.9.15
Präsentation im Kunstmagazin carus
Ich freue mich sehr, in der Erstausgabe des Kunstmagazins carus mit vier Arbeiten präsentiert zu werden. carus ist ein hochwertiges Printmagazin, dass sich auch als "Print-Galerie" versteht und sich zum Ziel gesetzt hat, neue und interessante künstlerische Positionen im gesamten süddeutschen Raum an Museen, Galerien, Kunstvereine sowie natürlich an alle Kunstinteressierten zu vermitteln. Die Auswahl wird von einer Fachjury vorgenommen. Die Auflage beträgt 15.000, das Magazin liegt an insgesamt über 600 Stellen in ganz Süddeutschland aus. Die Online-Version der gesamten ersten Ausgabe ist hier zu sehen.
19.9.15
Metamorphosen - Madonna mit Kind
Meine intensive Auseinandersetzung der letzten Monate mit dem Thema Negativ als mögliche Form der radikalen "Bildumkehrung" nimmt mittlerweile serielle Züge an. So eröffnet sich am Beispiel meiner Fotoübermalung Madonna mit Kind II von 2008 (oberstes Bild links) ein ganzer Kosmos prinzipieller Möglichkeiten - und das ausschließlich auf der Basis zweier simpler optischer Transformationen, nämlich des Negativeffekts und des reziproken Farbtauschs im RGB-Raum.
Original: 2008, 30 x 40 cm, Fotoübermalung | übrige Arbeiten: 2015, jpg![]() |
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14.9.15
Berg und See
Bei einem Aufenthalt am Thunersee in der Schweiz entstanden diese Bilder - das war zwar schon 2009, der Zugriff auf die Motive scheint mir aber unverändert spontan. Mein Wunsch war es damals, täglich eine Arbeit im Freien auf der Leinwand auszuführen. Herausgekommen ist eine Art Tagebuch der wechselnden Lichtverhältnisse, wie man sie wohl nur in den Alpen erleben kann.
(Alle Arbeiten: 2009, Acryl/Leinwand)
(Alle Arbeiten: 2009, Acryl/Leinwand)
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Auftakt - Wolken vor dem Niesen I | 30 x 60 cm
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Wolken vor dem Niesen II | 40 x 80 cm
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Das Stockhorn vor dem Gewitter | 40 x 60 cm
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Balmhorn und Altels | 40 x 60 cm
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Eiger, Mönch und Jungfrau | 40 x 80 cm
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Bergwolken I | 30 x 60 cm
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| Nebeltag | 40 x 60 cm |
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Dampfschiff Blümlisalp | 40 x 60 cm
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| Thunersee | 30 x 60 cm |
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| Abschlusspanorama - Berg und See | 40 x 80 cm |
8.9.15
Unterwegs
31.8.15
Wieder Malerei
Nach mehr als vier Jahren des Innehaltens war nun definitiv der richtige, der notwendige Augenblick da, um wieder zu malen. Ich hatte es stets gefühlt und auf Nachfrage auch gesagt, dass es einfach ein längeres Nachdenken, Sammeln, Beschäftigen mit Anderem sein würde, aber niemals ein Verzicht auf Dauer. Denn die Malerei ist für mich von existenzieller, elementarer Bedeutung, und genau das wird sie auch bleiben - existenziell.
Die Arbeiten stammen teilweise aus dem kürzlich im Sauerland verbrachten Urlaub und drehen sich vordergründig um Themen der griechischen Mythologie - Odyssee und Metamorphosen. Formal knüpfen sie an die Zeichnungen seit 2006 an, allerdings erweitert um das Element der Farbe.
Die Arbeiten stammen teilweise aus dem kürzlich im Sauerland verbrachten Urlaub und drehen sich vordergründig um Themen der griechischen Mythologie - Odyssee und Metamorphosen. Formal knüpfen sie an die Zeichnungen seit 2006 an, allerdings erweitert um das Element der Farbe.
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Wo Philemon und Baucis weilen | 2015 | 21 x 30,5 cm
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Zaubergarten III | 2015 | 21 x 30,5 cm
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Zaubergarten IV | 2015 | 21 x 30,5 cm
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Odysseus' Heimkehr nach Ithaka | 2015 | 21 x 30,5 cm
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Odysseus strandet bei Kalypso | 2015 | 36 x 48 cm
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Faun und Nymphe | 2015 | 36 x 48 cm
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23.7.15
micro art
Wenn wir die Dinge genügend klein machen, entziehen sie sich unserer alltäglichen visuellen Wahrnehmung. Wir können so kleine Formen erschaffen, dass ein Haar im Vergleich dazu wie ein dicker Baumstamm über Perlenketten wirkt. Solche und noch kleinere Strukturen baue ich als Wissenschaftler - dabei eröffnet sich eine höchst seltsame und gleichsam ästhetische Welt. Zur Verdeutlichung der Dimensionen: Alle hier gezeigten Formen wären, würde man ein einzelnes Haar (Dicke 0,05 mm bzw. 50 Mikrometer) darüber legen, jeweils gänzlich verdeckt. (Rasterelektronenmikroskop-Aufnahmen: Karlsruher Institut für Technologie / Institut für Mikrostrukturtechnik)
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Bruchkante dünner Stege, ca. 40 Mikrometer hoch
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Bruchkante dünner Stege, ca. 40 Mikrometer hoch
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| Höhen und Täler, 1 Mikrometer hoch |
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| Höhen und Täler, 1 Mikrometer hoch |
7.7.15
airplane negatives - negative airplanes
Meine bisher größten Objekte sind bis zu 3,5 Meter groß, hängen von der Decke und drehen sich bisweilen sanft um die eigene Achse. Das Flugzeug als ambivalentes Symbol für Menschheitstraum, Hybris, Freiheit, Zerstörung. Frappierend auch die Analogie zur Kreuzesform. Die Farbumkehrung unterstreicht diese - auch ästhetische - Ambivalenz. Alle Objekte als Positive gibt es hier.
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